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Grüß Gott, liebe Briefmarkenfreunde !
Was gibt es NEUES in meinen Homepages ?              Geändert am: 25.01.2019


Es gab Zeiten, da sammelte man ALLE WELT, was dann irgendwann ......  

... aufgrund der massenhaften Verausgabung von Briefmarken total aus dem Ruder lief. Seither herrscht, neben einer andauernden Verunsicherung, eine gegenläufige Entwicklung, hin zur Spezialisierung bis in feinste Verästelungen. Das geht bis hin zur Konzentration auf ein Land, einen Teilbereich, eine Ausgabeart, eine Briefmarkenausgabe, eine Marke - und den diversen, oft zeitlich begrenzten Ausgabevarianten.

Und gerade die zu belegen ist ein ganz besonders intensiv beschäftigendes und befriedigendes Sammelerlebnis. Ich möchte heute von den Formnummern sprechen, die es beim BUND seit der Umstellung der Post auf Kleinbögen um den
Jahrhundertwechsel nicht mehr gibt bzw. in Berlin bis zur Wiedervereinigung gab.



Und ich spreche insbesondere, aber nicht nur, von den Ausgaben, die vermeintlich nur noch Massenware darstellen, also ab 1955. Massenware trifft uneingeschränkt auf die postfrischen, versandstellen- oder nicht prüfbar gestempelten Objekte zu – und endet genau da auch schon. Formnummern ab 1955 sind keinen Deut häufiger zu finden als deren Vorgänger – sie sind jedoch, wenn man sie findet, noch
bezahlbar.



Formnummern waren bei Bund und Berlin, wie auch die Druckerzeichen und die HAN (Hausauftragsnummern), eine offizielle und notwendige Kontrollmöglichkeit während und nach dem Druck – und damit für einige gewiefte und ernsthafte Briefmarkensammler natürlich ein Objekt der Begierde.  

Diese Nummern befanden sich überwiegend unterhalb der rechten unteren Eckmarke eines Bogens, in wenigen Fällen auch links oder, wie bei den SWK, mittig am rechten Bogenrand, manchmal auch an anderer Stelle, oder fehlten ganz.

Ein Druckbogen bestand meist aus mehreren zusammenhängenden (bis zu 6) Bögen, die nach Fertigstellung zu Schalterbögen zugeschnitten und perforiert wurden.  



Postfrisch wurden die FN von Beginn an gesammelt und bieten, auch  durch die bei ein und derselben Marke unterschiedlichen Zähnungsbilder, einen enormen und spannenden Variantenreichtum.

Gestempelt wurden sie bei den Versandstellen bestellt: Frankfurt, Berlin 12, Bonn und Weiden in der Oberpfalz. Stempel, die die Lagerbücher des Handels reichlich füllen, Massenmarken, die kein Mensch braucht.



Ganz anders sieht es, wieder einmal, bei den von normalen Postämtern zentrisch gestempelten und NICHT gefalteten (Stichwort „unsinnige Vordruckalben“!) Exemplaren aus: der Markt scheint leergefegt, der Berliner ganz extrem – und genau das ist der Reiz. Hier geht es nicht um Komplettheit, das einzelne Exemplar ist der Star, das oft (noch) für ein „Butterbrot“ zu bekommen ist.

Sehr unterschätzt und noch eine Steigerung ist die „Formnummer“ übrigens auf Brief – aber das erklärt sich ja von selbst.

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Ich wünsche Ihnen viel Spass beim lesen bzw. studieren und hoffe, dass Sie das eine oder das andere mitnehmen können.

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